Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt         

 
                                   

 

 

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Gewöhnliche Dinge gut tun

(Mary Ward)

 

Unsere Schule

 

 

Unser Schulkonzept

 

 

Tagesablauf Grundschule:
8:00 – 8:30     Ankommenszeit (Zeit für gemeinsame Tagesplanung)
8:30 – 9:30 Unterrichtszeit 1
9:30 – 9:40  Flitzepause 
9:40 – 11:10  Unterrichtszeit 2
11:10 – 11:35 große Pause im Freien 
11:35 – 12:30     Lernzeit
12:30 – 13:00       Bewegungszeit
13:00 – 13:45  Mittagessen
13:45 – 14:30    Freizeit
14:30 – 16:00      Unterrichtszeit 3
16:00 - 16:10     Brotzeit
16:10 – 16:30       Tagesrückschau (Zeit für gemeinsame Reflexion) 
   
         
Tagesablauf Hauptschule:
08:00 Unterrichtsbeginn
13:00 Mittagessenb
13:30 Freizeit, Spiel
14.45 Hausaufgaben- und Lernzeit
15.45 Tee und Imbiss
16.00 Lernzeit
16.30  Arbeitsgemeinschaften 
18.00 Abholen der Schülerinnen (außer Internat-Schülerinnen) 

 

Internat: 

Die Kinder reisen am Montag an und werden am Freitag nach dem Unterricht abgeholt.
Ministerium genehmigt gebundene Ganztagsklasse an der Mädchenvolksschule Heiligenstatt

Weitere Infos: Pressebericht ANA Freitag, 25. Juni 2010

 

Arbeitsgemeinschaften
Arbeitsgemeinschaft Leitung Zeit
Filzen  Katharina Montag 
Backwerkstatt  Annette Montag 
Trommeln  Frau Pittner Montag 
Sport  Frau Schwarz Montag 
     
Flöte                                      Frau Lintterer Dienstag
Kochen  Sigrid und Frau  Unterbuchberger Dienstag
Sport  Frau Bohrer Dienstag
     
Tanzen     Sigrid Mittwoch
Töpfern  Annette Mittwoch
Schulspiel  Judith Schöpf Mittwoch
Ministrantenunterricht  Sr. Blanca und Sr. Christine Mittwoch
     

 

 
Leistung und Notengebung
Fortbildung mit Seminarrektor Peter Schmidhuber

 

Lesen mit Antolin
Fortbildung mit Waltraud Krohberger

 

Einführung in die kollegiale Fallbesprechung / Gruppensupervision
Fortbildung mit Erna Spindler

 

Krisenseelsorge im Schulbereich
 Fortbildung der Lehrkräfte und Erzieherinnen mit Josef Zimmermann

Wenn der Tod die Schule berührt....

Wenn der Tod die Schule berührt, sind Lehrer und Kinder gleichermaßen fassungslos, sprachlos, wie gelähmt. Was man in dieser Situation tun kann, stellte Josef Zimmermann von KIS bei einer schulhausinternen Fortbildung vor. Hinter KIS versteckt sich die Krisenseelsorge im Schulbereich und ist ein Angebot der katholischen Kirche in der Diözese Passau. KIS richtet sich an alle Menschen, die innerhalb der Schule mit Tod und Trauer in Berührung kommen.

Der Tod kündigt sich manchmal vorher an, beispielsweise bei der kleinen Sabine, deren Mutter Krebs im Endstadium hat. Wie soll man damit umgehen als Lehrer von Sabine? Manchmal überrollt uns eine Todesnachricht aber auch, morgens beim Betreten des Lehrerzimmers. Der Vater von Tobias hatte gestern einen schrecklichen Unfall. Sofort tot. Was tun als Lehrer? Soll ich die Klasse informieren? Mit Sabine und Tobias darüber reden? Josef Zimmermann: „Es ist schlimmer, gar nichts zu tun, als Falsches zu tun.“ Als Lehrer sollte es kein Problem sein, wenn ich selbst Gefühle zeige, über eigene Erfahrungen spreche. Aber man sollte sich nicht gehen lassen vor der Klasse. Wenn einem ein Todesfall zu nahe geht, sofort Hilfe und Unterstützung holen, sei es von Kollegen oder von KIS oder dem staatlichen Kriseninterventionsteam. Als Lehrer muss man jedenfalls sehr schnell wieder handlungsfähig werden, um Schülern Klarheit, Stabilität und Sicherheit verschaffen zu können. „Wenn man den Schülern die Todesnachricht überbringt, dann muss man auch sagen können, jetzt könnten wir das und jenes machen“, so Zimmermann.  

Erste Orientierung bietet WINNETOU im Umgang mit trauernden Menschen:

W: Wende dich trauernden Menschen zu. Schenke ihnen besondere Aufmerksamkeit. 
      Vermittle Sicherheit.

I:    Informiere trauernde Menschen. Gib ihnen Auskunft, wenn sie Fragen haben. Die Tatsache, dass jemand gestorben ist, sollte in einfachen Worten mitgeteilt werden.

N:  Nicht einengen, nicht bevormunden. Lass trauernde Menschen eigene Entscheidungen treffen, z.B. bezüglich des Abschiednehmens oder was ihnen momentan gut tut.

N:   Nichts verheimlichen, nicht ausschließen, sondern einbeziehen. Lass trauernde Menschen an allem Anteil nehmen,  auch  an deiner Trauer. Erkläre, warum alle Reaktionen normal  sind.

E:   Ermutige trauernde Menschen, Fragen zu stellen und eigene Gefühle zu zeigen. Erlaube Trauernden so zu  trauern, wie   sie es tun. Es gibt keine „ordnungsgemäße“ Trauer. Zeige Geduld, Toleranz, Verständnis für Verhaltensänderungen.

T: Thematisiere (gemeinsame) Erinnerungen an den Verstorbenen. Lass dir Geschichten erzählen, schau Fotos an.

O: Offene und ehrliche Gespräche sind hilfreich. Texte niemanden zu und gib keine nichtssagenden Antworten.

U: Unternimm etwas, wenn ein Mensch Schuldgefühle entwickelt und länger anhaltendeVerhaltensänderungen zeigt. Sprich  das Thema Schuldgefühle offen an und relativiere, wenn nötig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Aktuelles: 

 

 

 

 

Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt * Heiligenstatt 1 * 84577 Tüßling * Tel: 08633-507750 * Mail: hvs-heiligenstatt@t-online.de